Wellnessfaktor Fleisch

Eine ausgewogene Ernährung ist zur Steigerung des Wohlbefindens unerlässlich. Insbesondere Fleisch sollte bei der Nahrungsaufnahme eine zentrale Bedeutung zukommen. Denn Fleisch besteht größtenteils aus Proteinen, die den Grundbaustein der Zellen bilden und unter anderem für den Erhalt und Aufbau von Muskeln wichtig sind. Beim Einkauf, der Lagerung und der Zubereitung von frischem Fleisch gibt es jedoch einiges zu beachten bevor man herzhaft hinein beißen kann.

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Bewusster Einkauf von frischem Fleisch
Die Qualität von Fleisch- und Wurstwaren wird bestimmt durch die richtigen Futtermittel, eine artgerechte Haltung der Tiere und einen qualifizierten Transport des Fleischs. Genauso wichtig ist jedoch auch die konsequente Einhaltung von Hygieneregeln bei der Schlachtung, Verarbeitung und Verpackung. Darüber hinaus darf die Kühlkette nicht unterbrochen werden, um die Qualität und Haltbarkeit des Fleischs nicht zu beeinträchtigen. Deshalb sollte man beim Einkauf genau darauf achten, ob man wirklich Fleisch von kontrollierter Qualität einkauft. Ein verlässliches Indiz dafür ist beispielsweise das blaue QS-Prüfzeichen, das bei SB-verpacktem Fleisch meistens direkt auf dem Etikett zu finden ist. Wer hingegen Fleisch lieber an der Bedientheke einkauft, sollte einfach mal den Fachverkäufer zur Qualität der angebotenen Waren befragen.

Richtiger Transport und richtige Lagerung
Nach dem Einkauf liegt die Verantwortung, das Fleisch sicher nach Hause zu bringen, in der Hand eines jeden Einzelnen. Wer einen kurzen Heimweg hat, greift am besten auf Thermotaschen zurück – dort bleiben Wurst und Fleisch gut gekühlt. An heißen Tagen oder bei einem längeren Nachhauseweg empfiehlt sich der Einsatz einer Kühlbox. Zuhause sollte das Fleisch dann direkt in den Kühlschrank gelegt werden. Der beste Platz zur Lagerung ist direkt über dem Gemüsefach, da es dort am kältesten ist. Frisches Kalb- und Schweinefleisch bleibt dort etwa zwei Tage lang frisch, Rindfleisch hält circa drei Tage und Bratwürste sind maximal einen Tag lang haltbar. Noch empfindlicher ist nur Hackfleisch – dieses sollte am besten noch am selben Tag verarbeitet werden. Bei SB-verpacktem Fleisch liefert das Mindesthaltbarkeitsdatum auf dem Etikett einen Anhaltspunkt für die Haltbarkeit. Sollte das Fleisch nicht rechtzeitig zubereitet werden können, friert man es einfach für einen späteren Zeitpunkt ein.

Hygienische Zubereitung von Fleisch
Auch bei der Zubereitung gibt es einiges zu beachten: Gründliches Händewaschen ist vor dem Kontakt mit Fleisch Pflicht. Aufgetautes Fleisch sollte man zunächst von der Auftauflüssigkeit trennen und anschließend unter fließendem Wasser abspülen und trockentupfen. Bei der parallelen Zubereitung von rohem Fleisch und verzehrfertigen Lebensmitteln wie bereits gegarten Speisen oder Salat empfiehlt es sich, getrennte Schneidebretter und Messer zu verwenden. Nach dem Kochvergnügen müssen die Küchenutensilien auf jeden Fall mit heißem Wasser und Spülmittel gesäubert werden.

Übrigens: Schweinefleisch darf noch leicht rosa sein und bei Rindfleisch ist sogar ein kräftiges, rötliches Innenleben erlaubt. Lediglich Geflügel und Hackfleisch müssen immer komplett durchgegart sein. Besonders zart wird das Fleisch, wenn es nicht zu schnell und heiß gebraten, sondern nach dem Anbraten bei niedriger Temperatur langsam gegart wird. Danach sollte man das Fleisch noch wenige Minuten ruhen lassen, so verteilt sich der Fleischsaft im Inneren.

Appetit bekommen? Worauf warten Sie noch? Ihr Körper wird sich über die Extrazufuhr an Proteinen freuen. Am besten kombiniert mit einem vitaminreichen Salat, der Muskeln und Abwehr gleichermaßen stärkt und dabei auch noch gut für die Figur ist.

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