Heute schon ein Stückchen Wellness gegessen?

Obst und Gemüse sind wichtige Vitaminlieferanten, versorgen unseren Körper mit Energie und stärken die Abwehrkräfte. Nicht umsonst ist das Sprichwort „Ein Apfel am Tag – Doktor gespart“ weitläufig bekannt. Doch damit Obst und Gemüse unserem Körper wirklich gut tun, gilt es einiges zu beachten. Das fängt schon bei der Lagerung an: Wo und wie halten sich Obst und Gemüse am besten lange frisch und knackig ohne wertvolle Vitamine zu verlieren?

Richtige Lagerung von Obst im Kühlschrank ©djd/www.qs-live.de

Manche Sorten bevorzugen den kalten Kühlschrank, anderen wiederum ist es dort zu kalt. Tomaten beispielsweise verändern ihren Geschmack, Gurken werden schlapp und welk. Anderen Gemüsesorten hingegen entziehen Wärme, Sauerstoff und Licht ihre wertvollen Inhaltsstoffe. Den Überblick zu behalten ist also gar nicht so leicht. Im Folgenden haben wir für Sie daher eine kleine Orientierungshilfe zusammengestellt.

Wie bleibt Gemüse lange frisch und knackig?

Um die Frische von Obst und Gemüse möglichst lange zu erhalten sind die richtige Temperatur und Luftfeuchtigkeit wichtige Faktoren. Dies gilt übrigens bereits für den Weg vom Bauern in den Supermarkt. Einen Hinweis auf durchgehende Kontrolle während des Transports und der Lagerung ist das sogenannte QS-Prüfzeichen. Dieses blaue Zeichen findet sich bei verpackten Produkten wie Salat, Tomaten oder Kräutern auf der Verpackung. Bei loser Ware fragen Sie am besten direkt Ihren Lebensmittelhändler, der sicher gerne Auskunft erteilt.

Was gehört in den Kühlschrank?

Nicht alle Obst- und Gemüsesorten gehören in den Kühlschrank. Einheimische Sorten wie Salat, Kohl oder Brokkoli sollten zwar in der Tat im Gemüsefach des Kühlschranks gelagert werden, Obstsorten wie Erdbeeren, Aprikosen, Pfirsiche oder Nektarinen hingegen bleiben bei etwa 13 Grad Celsius am längsten frisch. Dies gilt auch für kälteempfindliche Gemüsesorten wie Auberginen, Paprika, Gurken, grüne Bohnen, Zucchini, Tomaten oder Kartoffeln, die sich in einem kühlen Vorratsraum oder Keller am wohlsten fühlen. Ein Tipp für alle Salatliebhaber: Dieser bleibt länger frisch, wenn er im Gemüsefach mit dem Strunk nach oben gelagert wird. Weitere Informationen zur richtigen Lagerung finden Sie auch auf der Homepage der EU-geförderten Kampagne „QS-live. Initiative Qualitätssicherung".

Was kann man gemeinsam lagern?

Ein bunter Obstkorb schaut zwar gut aus – allerdings nur am ersten Tag. Denn dann reift das Obst nach und produziert das farblose Reifungsgas Ethylen, das manche Obst- und Gemüsesorten schneller altern lässt. Daher sollte ethylenempfindliches Obst und Gemüse wie Äpfel, Birnen, Blaubeeren, Nektarinen, Salat, Blumenkohl, Brokkoli, Bohnen, Lauch, Kartoffeln oder Tomaten lieber getrennt aufbewahrt werden.

Machen Sie den Frischetest!

Woran erkennt man, ob Obst und Gemüse zum Zeitpunkt des Verzehrs noch frisch ist? Hier hilft ein einfacher Test: "Ist die Oberfläche fest und glatt - ohne weiche Stellen? Sind die Blätter grün und prall, die Schnittkanten feucht? Das sind eindeutige Zeichen für Frische", weiß die Hauswirtschaftsmeisterin und Botschafterin des Landfrauenverbands Lore Mauler.

Beachtet man diese Grundlagen, kann man Biss für Biss – ganz ohne Gewissensbisse – genießen und seinen Körper gleichzeitig für die Strapazen des Alltags fit machen. Schließen Sie dabei einmal bewusst die Augen und nehmen Sie den Geschmack einer frischen Erdbeere oder eines Stückes Wassermelone intensiv wahr. Das schärft nicht nur Ihre Sinne, sondern macht zudem auch schneller satt und bringt Körper und Seele wieder in Einklang.

Freundlicherweise zur Verfügung gestellt von:
RatGeberZentrale
www.ratgeberzentrale.de