Alltagstress mit Massagen wegkneten

Wer täglich mit Informationen und Reizen überschüttet wird, sehnt sich häufig nach Momenten voller Ruhe und Entspannung. Massagen eignen sich hervorragend als wohltuende Auszeit vom Alltagsstress und tragen dazu bei, Körper, Geist und Seele in Einklang zu bringen. Durch Dehnung und Druckausübung werden Haut, Muskulatur und Bindegewebe gezielt beeinflusst, wobei nicht nur die behandelten Stellen, sondern auch die Psyche in gewisser Weise entspannt wird.

Unterschiedliche Massagearten helfen bei verschiedenen Verspannungen
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Schmerzhafte Verspannungen sind einer der häufigsten Gründe, warum Massagen zum Einsatz kommen, doch auch der Faktor „Wellness“ spielt eine immer wichtigere Rolle für viele Menschen. Dabei sind Massagen nicht nur Streicheleinheiten und Luxus für die Seele. Wie US-Forscher herausgefunden haben, stärken sie auch die Abwehrkräfte und bauen nachgewiesenermaßen die Menge an Stresshormonen im Körper ab.

Massagearten im Vergleich
Dazu kann auf zahlreiche Massagearten zurückgegriffen werden, die sich in den verschiedensten Kulturkreisen entwickelt haben. Besonders in der traditionellen chinesischen Medizin gelten Massagen als Heilmittel – und das bereits seit vielen tausend Jahren. Grundsätzlich wird zwischen Teil- und Ganzkörpermassagen unterschieden. Bei ersteren werden einzelne Körperregionen ganz gezielt bearbeitet, beispielsweise bei einer Rücken- oder Gesichtsmassage. Viele Massagearten kombinieren aber auch mehrere Körperregionen, um Körper und Geist ganzheitlich zu entspannen und regenerieren. Darüber hinaus unterscheiden sich Massagen auch in der Verwendung unterschiedlicher Techniken und Hilfsmittel. Aroma-Massagen zeichnen sich vor allem durch die Arbeit mit ätherischen Ölen aus, während bei der Ayurveda-Massage zusätzlich Seidenhandschuhe verwendet werden, um die entspannende Wirkung der Massage zusätzlich zu verstärken. Shiatsu-Masseure benutzen über ihre Hände hinaus auch Knie und Ellenbogen, um mehr Druck ausüben zu können. Bei der sogenannten Hot-Stone-Massage kommen kleine, warme Steine zum Einsatz. Diese werden auf den Körper des Behandelten gelegt und entspannen die Muskeln durch ihre Wärme.

Lieber Profis ranlassen
Egal für welche Form der Massage man sich letztendlich entscheidet, sollte man diese bestenfalls von einem Profi durchführen lassen. Zumindest dann, wenn nicht nur Entspannung, sondern Heilung im Vordergrund stehen soll. Besonders bei Verspannungen und verhärteten Muskeln kann ein Fachmann Wunder helfen, während ein Laie die Symptome gegebenenfalls sogar noch verschlimmern kann. Unter erfahrenen Händen müssen Sie auch keine Angs haben, wenn der Masseur mal ordentlich Druck ausübt. Ausgebildete Masseure verfügen nämlich über anatomisches Grundwissen und wissen ganz genau, wo sie ansetzen müssen, um beispielsweise Rückenschmerzen zu lindern. Geht es in erster Linie um eine kurze Erholungspause vom Alltagsstress, kann man häufig selbst Hand anlegen oder den Partner um Hilfe bitten. Bei Spannungskopfschmerzen kann bereits eine sanfte Massage der Augenlider entspannend wirken. Oder nehmen Sie bei sich selbst eine Bauchmassage vor, indem Sie diesen mit kreisenden Bewegungen im Uhrzeigersinn um Ihren Bauchnabel als Mittelpunkt herum massieren. Sie werden sehen, mit ganz einfachen Mitteln können Sie bereits Entspannung in Ihr Leben holen und Alltagsstress erfolgreich bekämpfen.

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