Warum Wellness für die Füße wichtig ist

Man steht mitunter den ganzen Tag auf ihnen, marschiert Kilometer weit auf ihnen und quetscht sie zu allem Überfluss auch noch in enge oder gar hochhackige Schuhe – und meist bemerkt man erst am Abend, was man seinen Füßen den lieben langen Tag angetan hat. Dabei brauchen auch Füße regelmäßig Wellness, denn sie tragen uns nicht nur durchs Leben, sondern sind auch für unser allgemeines Wohlbefinden wichtig. Auf den Fußsohlen befinden sich nämlich die Reflexzonen unseres restlichen Körpers, weswegen wir sie äußerst gut behandeln sollten.

Erholung und Wellness für die Füße
© djd/Leguano GmbH
Barfuß durchs Leben

Barfußlaufen ist gut für die Füße – das wissen insbesondere leidenschaftliche Läufer. Denn wer dauerhaft festes Schuhwerk trägt, nimmt den Fußmuskeln ihre Arbeit ab. Muskelschwund, Senk-, Knick und Spreizfüße oder ein ausgeprägter Fußballen sind die Folge. Um dem entgegenzuwirken entwickelten Forscher die spezielle Barfußschuhe. Die sind mittlerweile sogar der neueste Trend. Und auch ihre Wirksamkeit wurde bereits anhand von Untersuchungen des Fachbereichs Bewegungswissenschaft der Universität Hamburg bestätigt. Erfolgreich sind patentierten Schuhe wie die von Leguano vor allem deshalb, weil der Träger tatsächlich ganz natürlich und wie barfuß mit ihnen läuft.

Die Zehen aktiv werden lassen
Der Erfinder der Barfußschuhe heißt Helmuth Ohlhoff. Als langjähriger Ultralangstreckenläufer hat er sich jahrelang mit den natürlichen Bewegungsabläufen des Körpers beschäftigt und weiß daher: „"Wer einen Schuh anzieht, legt damit quasi seinen Fuß still." Das bedeutet auf Dauer, dass die Fußmuskulatur zu schwach wird, um sich mit den Zehen vom Boden abzudrücken. Dann muss dies mit dem Vorfuß erfolgen. "So wird Laufen eher zum Hüpfen. Nur Barfußlaufen ist eine reine Vorwärtsbewegung, weil die Zehen ganz normal eingesetzt werden", erläutert Ohlhoff.

Den Körper stabilisieren
Barfußlaufen hat aber noch weitere Vorteile. Diese erklärt Professor Rüdiger Reer, Leiter des Fachbereichs Bewegungswissenschaft der Uni Hamburg: "Barfuß läuft man gesunder, weil der Körper durch die Muskulatur und das zentrale Nervensystem stabilisiert wird. So können die Füße auch nicht umknicken." Und: Dass Schuhe zur Dämpfung benötigt werden, ist nach den Erkenntnissen von Professor Reer und seiner Forscherkollegen nicht korrekt.

Empfindlichen Sohlen Schutz bieten
Fest steht nur: Unsere Füße brauchen Schutz, weil sie im Vergleich zu unseren Vorfahren deutlich empfindlicher geworden sind. Schließlich liefen diese permanent auf nackten Sohlen über Stock und Stein – für die meisten Menschen heute undenkbar. Deshalb wurden die Barfußschuhe entwickelt, die die Vorzüge des Barfußlaufens mit dem Schutz von Schuhen verbinden. Sie werden aus dem rutschfesten und widerstandsfähigen Kunststoff Lifolit gefertigt und bestehen aus einer Sohle und einem hochwertigen Strumpf. Sie können gewaschen und übrigens auch bei kalten Temperaturen getragen werden – durch die Bewegung hält die Fußbekleidung die Füße nämlich ganz natürlich warm.

Fußprobleme mildern
Da man mit den Leguanos fast so läuft, als hätte man keine Schuhe an, profitieren die Füße auf Dauer deutlich. Die Muskulatur bildet sich nach und die Füße gewöhnen sich wieder an einen natürlichen Laufstil. Das bestätigt auch Helmuth Ohlhoff: "Probleme wie ein ausgeprägter Ballen können sich im Lauf der Zeit mildern", sagt er. Daran glaubt auch Bewegungswissenschaftler Reer. Er rät jedoch dazu, dem Körper Zeit zu geben, sich langsam an die neuen Bewegungsabläufe zu gewöhnen.

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