Frauengesundheit: Schweren Erkrankungen vorbeugen

Es gibt zahlreiche Erkrankungen, die entweder nur oder zumindest zu einem großen Teil Frauen betreffen. Neben bestimmten Krebserkrankungen, wie zum Beispiel Brustkrebs, sind dies auch Erkrankungen des Herzens und des Kreislaufs, Osteoporose, Hautkrankheiten und auch der Schlaganfall. Selbst wenn frau gesund lebt, sich gesund ernährt und viel Sport treibt, ist das keine Garantie, dass sie auch langfristig gesund bleibt. Ein bewusster, ausgewogener Lifestyle ist aber schon mal ein erster Schritt in die richtige Richtung. Darüber hinaus kann jedoch noch viel mehr getan werden. Wichtig ist vor allem, Risiken zu kennen und Alarmsignale richtig zu deuten.

Wellnessfaktor von Proteinshakes © djd/medicalimage
Schlaganfallrisiko steigt

Laut Expertenmeinung werden Frauen in Zukunft einem höheren Schlaganfallrisiko ausgesetzt sein. Grund dafür ist ihre steigende Lebenserwartung. Rund 30 Prozent mehr Frauen sollen zukünftig von der Durchblutungsstörung im Gehirn betroffen sein. Grund genug sich ausführlich zu informieren, wie man die Wahrscheinlichkeit eines Schlaganfalls senken kann. Typische Risikofaktoren sind zum Beispiel Rauchen, Bewegungsmangel und falsche Ernährung. Gefördert wird ein Schlafanfall zudem durch Übergewicht, Diabetes, erhöhtes Cholesterin und Bluthochdruck. Wer diese Dinge vermeidet, zudem auf einen ausgeglichenen Magnesiumhaushalt achtet und regelmäßig zum Vorsorgecheck geht, hat alles richtig gemacht.

Auf Herz und Kreislauf achten

Am häufigsten tritt bei Frauen die koronare Herzkrankheit (KHK) auf. Dabei wird das Herz durch Ablagerungen in den Herzkranzarterien mit zu wenig Sauerstoff versorgt. Diese Verengung lässt den Blutfluss stocken und beeinträchtigt somit den Sauerstofftransport. Mögliche Folgen sind die chronische ischämische Erkrankung, Angina pectoris, und im schlimmsten Fall ein Herzinfarkt. Wie schon beim Schlaganfall sind auch hier die oben genannten Risiken für eine Erkrankung des Herzens verantwortlich. Das heißt im Umkehrschluss: viel bewegen, gesund ernähren und regelmäßig zur Vorsorgeuntersuchung, um das Risiko so gering wie möglich zu halten.

Brustkrebs: Früherkennung wichtig

Die häufigste Krebsart bei Frauen ist der Brustkrebs. Jährlich erkranken daran rund 75.000 Frauen allein in Deutschland. Da die Ursachen von Brustkrebs unklar sind, kann man auch nur schwer vorbeugen. Allerdings kann man einige Risikofaktoren benennen: So kann Übergewicht ebenso den Krebs begünstigen wie der regelmäßige Konsum von Alkohol und Zigaretten. Wurde bereits bei der Mutter oder der Schwester Brustkrebs diagnostiziert, ist das Risiko ebenfalls hoch, selbst daran zu erkranken. Auch das Lebensalter und eine eventuelle Hormonbehandlung in den Wechseljahren könnten eine Ursache darstellen. Sehr wichtig ist auch hierbei die Früherkennung. Frauen ab einem Alter von 30 Jahren sollten einmal im Jahr zur Krebsvorsorge. Dabei untersucht der Arzt durch Abtasten und durch Mammographie die Brust auf Tumore. Auch selbst sollten Frauen regelmäßig ihre Brust abtasten und bei Auffälligkeiten schnellstmöglich ihren Arzt konsultieren.

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